Sonntag, 13. März 2011

Revolution in Schweden

Am 13. März 1809 drang ein Gruppe von Offizieren in das Stockholmer Schloss ein und verhafteten ihren damaligen König Gustav IV. Adolf, ein Ereignis, das in der schwedischen Geschichte als die unblutige Revolution bezeichnet wird und tiefgreifende Veränderungen der schwedischen Gesellschaft und der schwedischen Politik mit sich brachte.

Die Ursachen für die Revolte, die zur Absetzung des schwedischen Monarchen führten, waren vielschichtig, denn Schweden führte in diesen Jahren Krieg gegen Frankreich, Russland, Dänemark und Norwegen, was zu einer katastrophalen Finanzlage des Landes führte. Als Napoleons Truppen dann auch noch schwedischen Boden betraten, wurde der König für die Situation Schwedens verantwortlich gemacht, der jede politische Veränderung des Landes und Verhandlungen verhinderte.

Die Verhaftung des Königs Gustav IV. Adolf sollte nicht die Monarchie in Schweden ersetzten, führte jedoch dazu, dass nun König und Adelsschicht sich die Macht teilten und das Land daher nicht mehr von einer einzigen Person gesteuert wurde, eine Situation, der sich Gustav IV .Adolf mit aller Macht widersetzt hatte. Die parallel stattfindende Aufklärungs-Bewegung in ganz Europa hatte mit diesem Staatsstreich nichts zu tun, führte jedoch auch in Schweden zu einem Wandel der Gesellschaft.

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13. März 1974: Die schwedische Popsängerin Linda Bengtzing 

Copyright: Herbert Kårlin

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